Archiv der Kategorie: Video

Revolt

Grimmig, griffig, garstig: südafrikanische Indie-Sci-Fi, deren Alien Invasion und Kriegsaction aussichtsreich an „District 9“ anknüpft

Revolt Cover

aka Maschinenland – Mankind Down, Joe Miale, GB/RSA 2017
DVD/BD-Start: 26.10.2017
Story: Nach einer Explosion wacht US-Soldat Bo gedächtnislos in einem Knast in Kenia auf und bricht mit der französischen Ärztin Nadia aus, um durch ein durch die Invasion außerirdischer Kampfroboter verwüstetes und entvölkertes Afrika zu ziehen, auf der Suche nach einer US-Radarstation an der Grenze.
Von Gnaghi

In einer Welt, die nicht vom Marvels Comicmüll zugeschissen würde, wäre die Indie-Sci-Fi „Revolt“ (vielleicht) die Sensation: Mit der Performance eines Kriegsactioners vereint die komplett in Südafrikas Townships entstandene Produktion Neill Blomkamps „District 9“ mit H.G. Wells mehrfach verfilmten Klassiker „Krieg der Welten“ zu einem grindigen B-Movie, das seine straighte Story grimmig, garstig und gemein vorantreibt.

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Wir gehören nicht hierher

Anton Yelchin in der wunderbar rätselhaft-tragikomischen Wiedervereinigung einer vom Unheil heimgesuchten Familie

Wir gehoeren nicht hierher Cover

We Don’t Belong Here, Peer Pedersen, USA 2017
DVD/BD-Start: 20.04.2017
Story: Die verwitwete Nancy sieht ihre Familie auseinanderfallen, weil nicht nur Tochter Lily bipolar gestört ist und Elisa sexuell missbraucht wurde. Nun ist auch noch Sohn Max fort, der einem Selbstmordversuch in der Psychiatrie auskuriert. Er, Elisa und Madeline planen ihre Rückkehr.
Von Gnaghi

Peer Pedersens selbst geschriebener Erstling „Wir gehören nicht hierher“ ist auf wundersame Weise bipolar gestört und definiert eine „neon electric depression“ in der Vorstadtidylle eines „American Beauty“, ein sehr spezielles „Fun“-Movie der nahegehenden Art. Einige Reviews bedauerten die mangelnde narrative Kohärenz und Überfrachtung mit Themen, denen nicht gerecht würde (was auf den sexuellen Missbrauch definitiv zutrifft).

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The Void

The Void Cover

Jeremy Gillespie, Steven Kostanski, CDN 2016
DVD/BD-Start: 12.05.2017

Nachdem „The Void“ sich vor Monaten auf Genrefestivals (in Deutschland bei den „Fantasy Filmfest White Nights“) einen gewissen Ruf erarbeitet hat, prüfen wir ihn nun auf Herz und Nieren, mit gebührendem Sicherheitsabstand. Der wäre nicht nötig gewesen: Das Debüt der kanadischen Horrorfans und Effektkünstler Jeremy Gillespie und Steven Kostanski (zuletzt beteiligt an „Suicide Squad“) ist ein erst vielversprechendes, dann hochtrabendes, bald enttäuschendes Versatzstück-Sammelsurium der 80ies-Splatter-Welle.

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Headshot

Ein Film wie ein offener Knochenbruch: Martial-Arts-Star Iko Uwais hämmert los und löscht das Actionfeuer mit Romantik

Headshot Cover

Kimo Stamboel, Timo Tjahjanto, RI 2016
DVD/BD-Start: 08.06.2017
Story: Mit einer Kugel im Kopf und Amnesie erwacht Ishmael im Krankenhaus und wird von der fürsorglichen jungen Ärztin Ailin gesund gepflegt. Die dafür in Geiselhaft genommen wird, denn Ishmael gehört zum eigens gezüchteten Killerkommando des irren Gangsters Lee, der mit ihm eine Rechnung offen hat.
Von Max Renn

Weil das, was Hollywood Action nennt, nur Hustensaft von Pussys für Pussys ist, konnte Gareth Evans hartgesottener „The Raid“ ein lange verwaistes Segment revitalisieren – das des beinharten (und beilharten) Nahkampfkrachers. Dreckig-Ästhetik, Dynamik und Hyper-Brutalität von Evans Hit rahmen in „Headshot“ einen Killer-ohne-Identität-Plot à la „Jason Bourne“ ein, der mit aller Gewalt die Befreiung durch Liebe durchsetzt.

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The Walking Dead (6. Staffel)

Beißer ohne Biss: Nach sechs Staffeln geht der postapokalyptischen Zombieserie (vorerst?) die Luft aus

The Walking Dead (6. Staffel) Cover

The Walking Dead (Season 6), Frank Darabont (Creator), USA 2015-2016
DVD/BD-Start: 19.12.2016
Story: Als nach einem misslungenen Umleitungsversuch Zombiehorden das Refugium Alexandria überrennen, büßt Ricks Gemeinde erheblich Personal ein – just, als Maggie schwanger wird. Nach der Restauration kristallisieren sich die mörderischen „Saviours“, eine brutale Räuberbande, als grausamster Feind heraus.
Von Sir Real

Seit Beginn des Jahrzehnts begleiten uns die staksenden Zombies im epischen Erzählformat und setzen Standards, die längst keine Kinoproduktion zum Thema mehr erreicht. Die sechste Staffel von „The Walking Dead“, erschaffen von Frank Darabont nach der gleichnamigen Comicreihe von Robert Kirkman, hat dennoch deutlich nachgelassen: Da war die vierte Staffelebenso wie die fünfte Staffelrunder, stärker und packender.

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The Lazarus Effect

The Lazarus Effect Cover

David Gelb, USA 2015
DVD/BD-Start: 10.09.2015

Was Doku-Regisseur David Gelb für die Low-Budget-Horrorschmiede Blumhouse („Paranormal Activity“, „Insidious“, „Sinister“, „Oculus“) mit knapp dreieinhalb Millionen aufgesetzt hat, kombiniert beinahe storyfrei Wiederbelebungs-Motive aus „Frankenstein“ zu einem One-Location-Chiller der Sorte „gleich wieder vergessen“. Mit „The Lazarus Effect“ erweist Gelb weder der eigenen Karriere noch der von Mark Duplass („Journey of Love“) und Olivia Wilde („Tron: Legacy“, „Rush“) einen Gefallen.

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The Asylum

Gleichermaßen deftig komische wie blutige B-Horrorthrillerfarce, in der Marcus Nispel den Teufel Pogo tanzen lässt

 The Asylum Cover

aka ExitUs – Play It Backwards, aka Exeter, aka Backmask, Marcus Nispel, USA 2015
DVD/BD: noch kein Starttermin
Story: Eine Gruppe Teens soll für Pfarrer Conway das seit einem Feuer verlassene Exeter Asylum renovieren. In dem verwüsteten Trakt, der für Menschenexperimente berüchtigt war, feiern sie heftig Party und erwecken mit übernatürlichen Ritualen einen Dämon, der von Patricks Bruder Rory Besitz ergreift.
Von Jochen Plinganz

Nach seinem Misserfolg „Conan“ begnügt sich der deutschstämmige Remake-Maniac Marcus Nispel mit einem niedrig budgetierten B-Picture, finanziert von Genreproduzenten („Extraterrestrial“, „Insidious“). Dank „Texas Chainsaw Massacre“, „Pathfinder“ und „Freitag, der 13.“ sind die Erwartungen an ihn niedrig, womit seine unbekümmerte „Evil Dead“-Hommage in „Session 9“-Kulissen überraschend unterhaltsam ausfällt.

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Die Wochenstarts vom 07.05.2015

Diese Woche neu im Kino

Filmtitel Cover

Ein Bogeyman wütet heftig, nachdem eine Mutter ihrem Kind die falsche Gute-Nacht-Geschichte vorgelesen hat. Solide, weithin überschätzte Horrorgroteske.

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Die Wochenstarts vom 30.04.2015

Diese Woche neu im Kino

Filmtitel Cover

Eden – Lost in Music
Wirklichkeit und Fiktion umschlingen sich eng im Rave-Rückblick darauf, wie der Techno nach Paris kam und in den 90ern der „French Touch“ um Daft Punk entstand.

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Die Wochenstarts vom 23.04.2015

Diese Woche neu im Kino

Filmtitel Cover

Avengers: Age of Ultron
Comic-Wizard Joss Whedon managt auch Marvels zweite Star- und Effektschlacht um die Superheldenschar im Rumble mit allem, was die Welt zu zertrümmern trachtet.

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Die Wochenstarts vom 09.04.2015

Diese Woche neu im Kino

Filmtitel Cover

Cake
Wütend wettert sie als Schmerzpatientin in der Tragikomödie gegen die Welt: Glamour-Girl Jennifer Aniston gibt ihrem Image Saures als biestig-bissiger Therapeutenschreck.

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Die Wochenstarts vom 02.04.2015

Diese Woche neu im Kino

Filmtitel Cover

Mathieu Amalrics kryptische Adaption eines Georges-Simenon-Romans zerschlägt einen Krimi in Tausend unverständliche Splitter. Umgekehrt wäre ein Schuh daraus geworden.

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The Walking Dead (5. Staffel)

Jage oder werde gejagt, lautet das aktuelle Motto der blutsatten Zombie-Serie, die Illusionen zerstört, aber eine neue Zuflucht vorstellt

The Walking Dead (5. Staffel) Cover

The Walking Dead (Season 5), Frank Darabont (Creator), USA 2014-2015
DVD/BD-Start: 16.11.2015
Story: Rick & Co. sind auf der Schlachtbank der Kannibalen von Terminus gelandet. Sie brechen mit Guerilla-Methoden aus, finden sich nach und nach wieder, gastieren bei einem mysteriösen Priester, duellieren mit einer Polizeidiktatorin im Grady Memorial Hospital in Atlanta und stoßen auf die Alexandria Safe Zone.
Von Thorsten Krüger

Auch in den weiteren 16 Episoden der direkt an Staffel 4 anschließenden AMCs „The Walking Dead“ gibt es unter Frank Darabonts hochwertiger Anleitung keine Untoten-Seifenoper, sondern ein Horrordrama, das seine wenigen Überlebenden als eingeschworene Gemeinschaft mit langem Atem durch ein postapokalyptisches Amerika schickt, das verfallende und verwildernde Umland von Atlanta, kampfmüde und beständig auf der Suche nach Asyl.

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Alleluia – Ein mörderisches Paar

Amour transgressive: ein Mörderpärchen in einem fiebrigen Borderliner-Psychodrama mit True-Crime-Ambiente

 Alleluia Cover

Alléluia, Fabrice Du Welz, B/F 2014
DVD/BD-Start: 07.10.2015
Story: Als die von ihrem Mann verlassene Pathologin Gloria sich durch eine Partner-Annonce heillos in den Hochstapler Michel verliebt, lässt sie ihre Tochter bei einer Nachbarin und zieht mit dem manischen Verführer los, um dessen Heirats-Opfer, die er um ihr Vermögen erleichtern will, eifersüchtig zu zerstückeln.
Von Jochen Plinganz

„Alléluia“, der mit dem regengrauen Cop-Thriller „Colt 45“ zweite Output im Jahre 2014 des belgischen Extremfilmers Fabrice Du Welz („Vinyan“), ist eine krude Ode an zwei Sexualgewalttäter und verlagert die bereits mehrfach adaptierte Geschichte der Lonely Hearts Killers Martha Beck und Raymond Fernandez ins französischsprachige Europa – eine fanatische Psychopathen-Triebbeziehung in flirrend-grobkörniger 16mm-Rohheit.

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Die Wochenstarts vom 26.03.2015

Diese Woche neu im Kino

Filmtitel Cover

Das andere Rom
Sacro GRA ist ein Autobahnring um die Ewige Stadt, das meist sehr banale Leben im Abgasgemisch und Verkehrslärm dort könnte kaum ferner vom Dolce Vita sein.

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Spring

Eine lebensgefährliche Liebe in poetisch-morbidem Euro-Flair: eigenwillig schöne, berückende Indie-Horror-Romanze

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Justin Benson, Aaron Moorhead, USA 2014
DVD/BD-Start: 24.09.2015
Story: Erschüttert vom Krebstod seiner Mutter und nach einer Kneipenschlägerei polizeilich gesucht, fliegt Evan kurzerhand nach Italien, um eine Auszeit zu nehmen. In einem malerischen Küstenstädtchen jobbt er als Bauerngehilfe und verliebt sich in die verführerische Louise, die ein mörderisches Geheimnis birgt.
Von Gnaghi

Man stelle sich „Interview mit einem Vampir“ im Stile von Linklaters „Before Sunrise“ vor; oder wenn Leos Carax „Lady Dracula“ von Jean Rollin adaptiert hätte – dann kommt man der poetischen Indie-Romanze mit dem erotischen Todeshauch von Tourneurs „Katzenmenschen“ schon näher. Justin Benson und Aaron Moorhead, die mit dem beunruhigenden „Resolution“ debütierten, bekennen in „Spring“: Liebe ist die seltsamste Kreatur.

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Clown

Ein Fundstück: Von Eli Roth produzierter Body Horror um einen Mann, der zum kinderfressenden Monster mutiert

Clown Cover

Jon Watts, USA/CDN 2014
DVD/BD-Start: 01.03.2016
Story: Als der Überraschungsclown absagt, zieht der liebende Familienvater und Immobilienmakler Kent ein solches Kostüm aus der Truhe eines leerstehenden Hauses an, um seinem Sohn eine Geburtstagsfreude zu bereiten. Nur um festzustellen, dass er es nicht mehr ausziehen kann und sich in eine Chimäre verwandelt.
Von David McAllan

Kein Scherz: Das Horrordrama um Dummo the Clown ist kein Slasher-Trash mit Killer-Kaspern, sondern eine tragische Transformation, die ihre originelle Ausgangsidee (fast) bis zum bitteren Ende intensiv und emotional sensibel ausführt, ohne Schrecken und Blutzoll abzukürzen. Die nicht kafkaeske, sondern dämonische Verwandlung basiert auf einem Fake-Trailer, den Jon Watts und Christopher D. Ford 2010 ins Netz stellten.

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Dragon Blade

Dragon Blade Cover

Tian jiang xiong shi, Daniel Lee, CHN 2015
DVD/BD-Start: 29.01.2016

Die in China so frequentierte Disziplin der Historienactionepen hat Daniel Lee („Black Mask“, „Three Kingdoms“) auf einen ergriffenen Nationalgesang um interkulturelle Freundschaft und soldatische Primärtugenden wie Loyalität und Opferbereitschaft angewandt. Jackie Chan schaltet trotz einiger tragikomischer Aspekte vorwiegend in den dramatisch-ernsten „Police Story“-Gang. Wie mehrfach erprobt, schmückt sich auch der Blockbuster „Dragon Blade“ mit Hollywoodgrößen – John Cusack („2012“) und Adrien Brody („Grand Budapest Hotel“) – zur besseren weltweiten Verwertbarkeit.

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Die Wochenstarts vom 19.03.2015

Diese Woche neu im Kino

Filmtitel Cover

Die Bestimmung – Insurgent
Shootingstar Shailene Woodley versucht im zweiten Teil von Veronica Roths Teenie-Dystopie vergeblich vor versammelten Zukunftsklischees zu fliehen.

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Monsters: Dark Continent

Das aufgesetzte Sequel zum SF-Roadmovie ist ein weitgehend uninteressanter Kriegsfilm wie aus aktuellen Nahostkonfliktherden

Monsters: Dark Continent Cover

aka Monsters 2: The Dark Continent, Tom Green, GB 2014
DVD/BD-Start: 26.08.2015
Story: Zehn Jahre nach der Erstinfektion haben sich außerirdische Tentakelriesen im Nahen Osten ausgebreitet. Die Detroiter Jungs Parkes, Maguire, Williams und Frater werden im Rahmen einer Kriegsmission in der „Infected Zone“ stationiert und geraten beim Einsatz im Feindesland in einen Hinterhalt lokaler Warlords.
Von Max Renn

Ohne die Aliens, die sich meist als Schemen am Horizont tummeln, wäre der Nachfolger zu Gareth Edwards Low-Budget-Wunder „Monsters“ von 2010 nicht auszuhalten. Aus der hypnotischen Odyssee durch Mexiko ist beim britischen TV-Serienregisseur Tom Green ein Kriegsfilm geworden, der Mittelamerika mit dem Nahen Osten eintauscht, in aufdringlicher Kenntlichmachung der US-Einsätze in Irak und Afghanistan.

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The Cobbler

In der magisch-realistischen und liebenswert nostalgischen Fantasykomödie wird Adam Sandler rührend zum Pate einfacher Leute

The Cobbler Cover

aka Cobbler – Der Schuhmagier, Thomas McCarthy, USA 2914
DVD/BD-Start: 04.05.2015
Story: Der abgehängte Trott des jüdischen Schusters Max in seiner Klitsche der Lower East Side erhält schlagartig Schwung, als er im Keller eine wundersame Nähmaschine entdeckt, mit der er die Gestalt seiner Kunden annimmt, solange er deren Schuhe anzieht. Damit kommt er lokalen Kriminellen in die Quere.
Von David McAllan

So einfühlsam wie sein Indie-Debüt, die New-Jersey-Tragikomödie „Station Agent“, ist Thomas McCarthys vierter Regie-Job „The Cobbler“ zwar nicht. Seine Vorliebe für Sozialdramen mit Herz für den kleinen Mann äußern sich in einer Fantasykomödie zum Schmunzeln und Liebhaben, an der die US-Kritik kaum ein gutes Haar ließ, damit dem rührenden, topbesetzten Wunderspaß des magischen Realismus aber nicht gerecht wird.

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Camp Evil

Camp Evil Cover

Welp, aka Cub, Jonas Govaerts, B 2014
DVD/BD-Start: 24.04.2015

Folk-Horror-Masken sind derzeit der letzte Genre-Schrei (siehe „Blackwood“). Auch im ehrgeizigen Feriencamp-Slasher des Belgiers Jonas Govaerts versprechen sie im Verbund mit Kameraarbeit und 80er-Synthie-Leitthema wesentlich mehr, als der Thriller nach Schlitzermuster mit Horror-Touch halten kann. „Camp Evil“ (danke für diesen dummen „deutschen“ Titel!) hat kaum Gespür für Charaktere, kann sich in seine Kids nicht einfühlen wie Guillermo del Toro mit „The Devil’s Backbone“ oder „Pans Labyrinth“, und auch moralische Verwerfungen sowie die Faszination am Bösen nicht ausloten – wie Govaerts Landsmann Fabrice du Welz („Calvaire“), dem er offensichtlich nachstrebt.

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