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Paranormal Activity: Die Gezeichneten

Im Latino-Spin-Off der populären Horror-Reihe regiert ein neues Konzept aus Comedy, Story und probat-effektivem Horror.

Paranormal Activity: Die Gezeichneten Cover

Paranormal Activity: The Marked Ones, Christopher Landon, USA 2014
Kinostart: 02.01.2014, DVD/BD-Start: 15.05.2014
Story: Jesse und seine Latino-Clique aus Oxnard nahe L.A. haben just die High School absolviert und filmen sich selbst, als im Apartmentkomplex in der Wohnung unter ihnen Unheimliches geschieht. Jesse wacht mit Bissspuren an seinem Arm auf – sie verleihen im enorme Kräfte. Denn ein Dämon haust nun in ihm.
Von Caroline Lin

Es ist nicht der fünfte Teil der Low-Budget-Schocker-Serie, den Christopher Landon, Autor des zweiten, dritten und vierten „Paranormal Activity“-Formats, ausbedingt. Sondern ein Spin Off (wie vor drei Jahren die japanische Version „Paranormal Activity – Tokyo Night“), das, statt auf den bewährten Zusammenschnitt von Überwachungskamera-Material, auf Drama, Humor und Schrecken in der Latino-Gemeinde setzt.

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Evil Dead

Der Teufel tanzt weiter: Fede Alvarez‘ ultrabrutalem Sam-Raimi-Remake mangelt es nicht an Perfektionismus, aber an Charme.

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Fede Alvarez, USA 2013
Kinostart: 16.05.2013, DVD/BD-Start: 02.10.2013
Story: Die drogenabhängige Mia, ihr Bruder David und drei College-Freunde verbringen ein Wochenende in der elterlichen Waldhütte fernab der Zivilisation, um Mia beim Entzug zu unterstützen. Statt dessen ergreifen versehentlich herbeigerufene Dämonen Besitz von ihnen und können nur mittels eines Beschwörungsbuchs vernichtet werden.
Von Thorsten Krüger

Allen Horror-Updates der letzten Dekade ist weitgehend eins gemein: Sie professionalisierten und perfektionierten die Low-Budget-Vorbilder, wodurch deren Charme des Unfertigen, ihre von technischen und finanziellen Unzulänglichkeiten forcierte Kreativität und die unverwechselbare Atmosphäre in eine geglättete Design-Leistungsschau der Thrill- und Terror-Elemente für ein Mainstreampublikum transformiert wurden. Subversion verwandelte sich in Konsumierbarkeit, anarchischer Independent-Spirit wurde von routinierter Studio-Kalkulation geschluckt.

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